
Flötenansatze, mit Luft geblasen,
frequenzverändert und verhallt,
bewegen sich langsam, aleatorisch gerichtet, in der weiten Fläche.
Der harte, trockene Boden reflektiert und leitet die Schwingungen.
Die Säulen sind akustisch miteinander verbunden.
Das ganze Feld ein zusammenhängender,
rhythmisch sich stets verändernder Ton-Raum.
Von vorne, von rückwärts, von allen Seiten vermessen Töne
die Person im Raum, wie die Person sich selbst vernetzt
im Innen eines urbanen Außenraumes.
Spitze, extrem verhallte Töne steigen
dicht gebündelt, unregelmäßig
aus den im Boden versenkten Resonanzkörpern auf.
Tropfenähnliche Klangbilder spannen einen hohen,
kuppelartigen Raum über den Platz.
Über den exakten Raster der gleichseitigen Dreiecke
wölbt sich die amorph-organische Raumgestalt.
Rasch, am Steg gestrichene Cellotöne, angereichert mit Obertönen,
bedecken wie eine statische Fläche das TON-FELD.