Gerhard Storck : Eigenschaften des Räumlichen |
"Hier und Jetzt" spielen bie diesen TON:RAUM-Instrumenten überhaupt eine entscheidende Rolle, wenn man davon ausgeht, daß im "Hier" die Erfüllung des Raumes liegt und im "Jetzt" die Erfüllung der Zeit. Raum und Zeit, im Augenblick ihrer Wahrnehmung, aus der Ton-Bewegung heraus, so miteinander zu verknüpfen, daß ein sicheres Gefühl für das Eingebettetsein in der "Tiefe" als Existenzgrundlage entsteht. Schon bei der ersten Berührung mit den TON:RAUM-Instrumenten gerät sofort die gewohnte Annahme ins Wanken, Raumbestimmung sei vor allem ein architektonisches Problem - nur zu lösen mit statischen Mitteln. Wenn man auf den Instrumenten Platz gefunden hat, nimmt man die architektonischen Grenzen nach kurzer Einstimmung nur noch am Rande wahr, ohne jedoch - wie in der Musik - in eine "andere Welt" versetzt zu sein. Der Raum insgesamt ändert sich nicht, sondern wird in seiner Tiefe aufgeschlüsselt. [»] | |