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weit gehend der bewussten Kontrolle entzogen, werden Herz, Atemfrequenz, Blutdruck samt der psychosomatischen Implikationen beeinflusst; kurz, das körperlich-geistige Wohlbefinden. Dadurch, dass die moderne Architektur diese Phänomene unterbewertet, wenn nicht überhaupt vernachlässigt hat, ist sicher großer Schaden angerichtet worden. Hier muss angefügt werden, dass wir große Schwierigkeiten haben, über das Hören von Raum, über den hörbaren Raum zu sprechen. Es fehlen die Begriffe. Unsere im Visuellen verankerte Sprache versagt. |
Da unser Gesichtsfeld in der Höhe nur einen Raumwinkel von 27 Grad über und 6 Grad unter dem Horizont erfasst, fällt dem, der einen 5 m tiefen Raum betritt, erst eine Decke, die 4,50 oder 5,00 m hoch ist, nicht gleich in den Blick. Zugegeben, das Verhältnis von Raumtiefe zu Raumhöhe wie 1:1 ist ein etwas absurdes Raummaß. Hier müssen wir nun aber sagen: man sehe nicht nur hin, man höre auch hin: die wechselnden Höhen "sprechen" nämlich. | |